Glühen
WIR GLÜHEN FÜR ALLE GRÖSSEN
Unter Schutzgas oder im Vakuum: Normalglühen | Spannungsarmglühen | Weichglühen | Lösungsglühen | Grobkornglühen | Rekristallisationsglühen | Diffusionsglühen
Warenannahme / Ausgabe: Mo. – Fr. von 07.00 bis 15.30
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Unter Schutzgas oder im Vakuum:
Wir glühen (für) alle Dimensionen.
Normalglühen | Spannungsarmglühen
Weichglühen | Lösungsglühen
Grobkornglühen | Rekristallisationsglühen
Diffusionsglühen | Schutzgasglühen
Um Werkstoffe, die sich in einem thermodynamischen Ungleichgewicht befinden auf eine weiterführende Behandlung vorzubereiten, wenden wir das Verfahren des künstlichen Alterns an: durch Erwärmen auf mäßige Temperaturen (ca. 250 °C), durch tiefes Abkühlen oder Pendeln innerhalb eines Temperaturbereiches.
Mit dem Normalglühen oder Normalisieren beseitigen wir Gefügeungleichmäßigkeiten und erzielen ein feinkörniges, gleichmäßiges Gefüge mit optimalen Festigkeits- und Verformbarkeitseigenschaften – sehr wichtig bei Stahlguss-Stücken oder bei Schweißkonstruktionen.
Das Spannungsarmglühen führen wir meist in einem Temperaturbereich von 550-650 °C durch, mit anschließendem, langsamen Abkühlen zum Abbau innerer Spannungen, ohne wesentliche Änderung der vorliegenden Eigenschaften. Bei der Weiterverarbeitung und bei nachfolgenden Wärmebehandlungen lösen sich solche Spannungen sonst und führen zu Verzug. Durch spannungsarmes Glühen vor der Fertigbearbeitung eines Werkstückes wird der nachträgliche Verzug egalisiert.
Beim Weichglühen wird keine Rücksicht darauf genommen, wie das Gefüge vor dem Weichglühen ist bzw. wie es nach dem Glühen sein soll. Im Vordergrund steht nur die Veränderung der Zugfestigkeit, bzw. der Härte. Durch mehrstündiges Glühen auf 680 °C-750 °C, je nach Kohlenstoffanteil, wird jegliche Spannung aus dem Werkstück genommen, um eine gute Weiterverarbeitung zu ermöglichen. Das Weichglühen wird in erster Linie während des Bearbeitungsprozesses eines Werkstückes eingesetzt.
Alle Glühverfahren können sowohl unter Schutzgas als auch im Vakuum ausgeführt werden!
