Vakuumbehandlungen

Mehr Härte, weniger Korrosion.

Deine Systemhärterei im Norden.
Über 40 Jahre Erfahrung in der Warmbehandlung.

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Präzision beginnt
im Vakuum.

Unsere Vakuum-Wärmebehandlungen garantieren reproduzierbare Ergebnisse ohne Verzunderung oder Randschichtveränderung – für Bauteile, die unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig funktionieren.

Härten

Das Bauteil wird auf Austenitisierungstemperatur erhitzt und kontrolliert abgeschreckt. Es erreicht seine volle Härte bei sauberer, oxidationsfreier Oberfläche.

Vergüten

Kombination aus Härten und gezieltem Anlassen. Das Ergebnis ist ein Gefüge mit hoher Festigkeit und ausreichender Zähigkeit – geeignet für dynamisch beanspruchte Bauteile.

Einsatzhärten

Die Randschicht wird aufgekohlt und anschließend gehärtet. So entsteht eine verschleißfeste Oberfläche bei gleichzeitig zähem Kern – typisch für Zahnräder und Präzisionsbauteile.

Lösungsglühen

Ausgeschiedene Phasen werden in die Grundmatrix zurückgelöst und durch schnelles Abkühlen eingefroren. Unverzichtbar für Edelstähle und Nickelbasislegierungen.

Auslagern

Im Anschluss an das Lösungsglühen werden durch kontrollierte Temperierung feinste Ausscheidungen erzeugt, die Festigkeit und Härte des Werkstoffs gezielt steigern.

Glühen

Ob Spannungsarmglühen, Rekristallisations- oder Weichglühen – im Vakuum ohne Oberflächenbeeinträchtigung und als saubere Basis für nachfolgende Prozessschritte.

Tiefkühlen

Schließt die Umwandlung von Restaustenit ab, verbessert die Maßhaltigkeit und erhöht die Verschleißeigenschaften – in der Regel direkt im Anschluss an das Härten.

Niederdruckaufkohlen (LPC)

Aufkohlung bei niedrigem Druck und ohne Sauerstoffeinfluss. Kohlenstoff diffundiert gleichmäßig in die Randschicht – mit homogenen Einsatztiefen und sauberen Oberflächen.

SolNit®-A

Kombiniert Niederdruckaufkohlen mit anschließendem Gasnitrieren in einem Prozess. Das Ergebnis ist eine Randschicht mit erhöhter Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit.

SolNit®-M

Nutzt die Umwandlungsplastizität beim martensitischen Phasenübergang. Die Randschicht zeichnet sich durch hohe Druckspannungen, gute Tragfähigkeit und reduzierten Verzug aus.

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Die Haupt-Vakuumverfahren
Mehr Härte, weniger Korrosion.
Warmbehandlungen in unseren modernen Vakuumöfen nehmen wir in erster Linie für Werkstücke vor, die besonderen Maßhaltigkeitsansprüchen gerecht werden müssen, wie Präzisionsbauteile, Werkzeuge und Formbauteile.
Das Vakuumhärten haben wir in den letzten Jahren perfektioniert: Es ist umweltfreundlich, sauber und durch moderne Programmsteuerungen, die volle Reproduzierbarkeit sichern, auch wirtschaftlich.
Das behandelte Werkstück behält in jedem Fall eine metallisch blanke Oberfläche.
Hinsichtlich Maßänderung und Verzug gibt es kein vergleichbares Verfahren. 
Neben dem Vakuum-Einsatzhärten / Niederdruckaufkohlen und dem Tiefkühlen stellen wir durch den Einsatz unserer neuen Hochleistungs-Vakuumöfen der Firma Ipsen zwei neue, verschiedene Prozessvarianten zur Verfügung:
Das SolNit®-M-Verfahren eignet sich unter anderem für nichtrostende Wälzlager und Werkzeuge für die Medizintechnik sowie die Lebensmittel- und Polymerverarbeitung, außerdem für Verschleißteile in der Aufbereitungs- und Chemietechnik sowie im Pumpenbau.
Das SolNit®-A-Verfahren kommt für Strömungsmaschinen wie zum Beispiel Pumpen, Turbinen und den dazugehörigen Armaturen in Frage, da es die Beständigkeit gegenüber Kavitation und Erosion stark erhöht.